Das Falthaus wurde zum vereinbarten Termin geliefert und blieb bis zum Aufbautag in Schutzverpackung. Ich war neugierig auf den Installationsprozess – es ist beeindruckend, wie schnell das ging. Die tatsächliche Größe kann man aus Broschüren oder dem Internet kaum einschätzen; ich war überrascht, wie großzügig der Innenraum ist. Insgesamt ist dies die bedeutendste Immobilie, die wir auf dem Gelände haben.
Unter unseren Bewohnern gibt es verschiedene Gruppen: Einige wollen sich verkleinern, andere können sich ein großes Haus nicht leisten, und dann gibt es die Tiny-Living-Fans, für die Natur wichtiger ist als alles andere.
Unser Projekt ist eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammen leben und eine starke Nachbarschaft bilden. Wer sich für ein Tiny-Life bei uns entscheidet, kann sein eigenes Tiny-Haus kaufen oder eine unserer Kabinen mieten. Eine Voraussetzung ist der Wille, mit kleinem CO₂-Fußabdruck zu leben. Zum Beispiel bevorzugen wir E-Auto-Besitzer gegenüber einem Diesel-SUV.
Ich wähle die Häuser nach dem Kriterium, ob ich selbst langfristig darin leben möchte. Es geht um Material, Form und Design. Wir bevorzugen Prefabs mit individueller Innengestaltung und Möbellösungen. Ich recherchiere solche Lösungen im Internet. Wenn ich sie mag, kaufe ich sie.
Lilleby. Dorf bei Hamburg